lörn Selbstlernstrecken » lörn Selbstlernstrecke: Kopf-Sache: Dein Gehirn, deine Skills, dein Lernerfolg. So funktioniert dein Lernen wirklich.

Unterrichts­gegenstand
Biologie und Umweltbildung
Schulstufen
7 8 9

Beschreibung

Die Selbstlernstrecke vermittelt Schüler/innen die neurobiologischen Grundlagen des Lernens unter besonderer Berücksichtigung der Gehirnentwicklung in der Pubertät. Der fachspezifische Fokus liegt auf der Verknüpfung von Neurobiologie und angewandter Lernpsychologie. Die Lernenden setzen sich mit Prozessen wie der neuronalen Umstrukturierung, dem Einfluss von Dopamin auf die Motivation sowie der Steuerung durch Amygdala und präfrontalen Kortex auseinander. Ein zentrales Ziel ist das Entlarven von Mythen, wie etwa den Lerntypen, und das Erproben von Lernstrategien aus einer digitalen Werkzeugkiste. Durch die Analyse des Autobahnprinzips und des Use-it-or-lose-it-Konzepts entwickeln die Schüler/innen ein tieferes Verständnis für Informationsverarbeitung und Gedächtnisbildung. Die Selbstlernstrecke unterstützt sie, Lernprozesse aktiv zu steuern, Ablenkungen durch digitale Medien zu reflektieren und ihre Selbstwirksamkeit durch fundiertes Hintergrundwissen nachhaltig zu steigern.

Anbieter
lörn Lernplattform GmbH
Lizenzen
Klassenlizenz
€ 4,00/Schüler
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Bestellungen im Marktplatz Lernapps können ausschließlich von Lehrpersonen getätigt werden, die zuvor im Bildungsportal durch die jeweilige Direktion freigeschaltet wurden.

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Informationen für Lehrende

Die Selbstlernstrecke vermittelt fachliche Kenntnisse im Bereich der Neurobiologie und der Lernpsychologie sowie umfassende überfachliche Kompetenzen zur Selbstregulation und Lernorganisation.
Im fachlichen Bereich erwerben die Schüler/innen Wissen über die strukturellen Veränderungen des Gehirns während der Pubertät. Sie verstehen zentrale neurobiologische Konzepte wie das Use-it-or-lose-it-Prinzip, die Funktion des Belohnungssystems durch Dopamin sowie das Zusammenwirken von präfrontalem Cortex und Amygdala. Ein wesentlicher fachlicher Schwerpunkt liegt in der Vermittlung effektiver Lernstrategien, der Analyse von Informationsverarbeitungsprozessen und der wissenschaftlich fundierten Dekonstruktion von Mythen wie jenen der starren Lerntypen.

Auf der Ebene der übergreifenden Kompetenzen stärkt die Selbstlernstrecke maßgeblich die Fähigkeit zum selbstgesteuerten Lernen. Die Schüler/innen entwickeln die Kompetenz, ihren eigenen Lernprozess als aktiven, gestaltbaren Vorgang zu begreifen und Verantwortung für ihren Lernerfolg zu übernehmen. Durch die kritische Auseinandersetzung mit Ablenkungsfaktoren wie sozialen Medien oder Gaming wird die Medienkompetenz und die Fähigkeit zur Selbstreflexion gefördert. Die Lernenden werden befähigt, komplexe Inhalte eigenständig zu strukturieren und verschiedene Lernmethoden zielorientiert und flexibel zu kombinieren.

Im Bereich der personalen und sozialen Kompetenzen unterstützt die Selbstlernstrecke die emotionale Selbstregulation. Die Schüler/innen lernen, impulsive Handlungen einzuordnen, konstruktiv mit Fehlern umzugehen und langfristige Ziele gegenüber kurzfristigen Impulsen zu priorisieren. Das Verständnis für das soziale Gehirn fördert zudem die Empathie und die Erkenntnis über den Wert kollaborativer Lernformen in der Peergroup. Durch die Arbeit mit der digitalen Werkzeugkiste und die Dokumentation im Lerntagebuch werden Planungskompetenz und Selbstwirksamkeit nachhaltig gestärkt, was zu einer fundierten Entscheidungskompetenz im schulischen und privaten Alltag führt.

Die Selbstlernstrecke vermittelt neurobiologisches Grundlagenwissen und dessen praktische Anwendung auf Lern- und Entscheidungsprozesse.

Die Inhalte gliedern sich in folgende thematische Schwerpunkte:
Neurobiologie der Pubertät und Gehirnentwicklung
- Vermittlung der physiologischen Umbauprozesse im Gehirn während der Adoleszenz.
- Erläuterung des "Use it or lose it"-Prinzips als Grundlage für die plastische Formbarkeit des Gehirns.
- Fokus auf das Zusammenspiel von präfrontalem Kortex (PFC) und Amygdala zur Förderung der Impulskontrolle und emotionalen Regulation.

Funktionsweise von Lern- und Speicherprozessen
- Darstellung der Informationsverarbeitung im Gehirn (Konzept der "neuronalen Autobahnen").
- Bedeutung von Wiederholung, Variation und emotionaler Kopplung für die langfristige Wissensverankerung.
- Analyse des Einflusses von Dopamin auf die Motivationssteuerung und das Belohnungssystem.

Evidenzbasierte Lernstrategien vs. Lernmythen
- Wissenschaftliche Dekonstruktion des "Lerntypen-Mythos" zugunsten einer multisensorischen Informationsaufnahme.
- Vermittlung einer "Werkzeugkiste" effektiver Lernmethoden (Strukturierung komplexer Inhalte, Zeitmanagement).
- Entwicklung individueller Lernstrategien, die passgenau auf unterschiedliche Lernziele abgestimmt sind.

Selbstregulation und digitale Medienkompetenz
- Reflexion des eigenen Ablenkungsverhaltens (Smartphone, Gaming) und Strategien zur Konzentrationssteigerung.
- Aufbau einer konstruktiven Fehlerkultur zur Stärkung der persönlichen Resilienz.
- Förderung der Selbstwirksamkeit durch die Sichtbarmachung individueller Lernerfolge.

Soziale Interaktion und kollaboratives Lernen
- Erläuterung des "sozialen Gehirns": Warum Peer-Beziehungen in dieser Lebensphase zentral sind.
- Analyse der Effektivität von Gruppenlernen und Strategien zum Umgang mit sozialen Unsicherheiten im schulischen Kontext.

Die Selbstlernstrecke befähigt Schüler/innen dazu, Lernen als aktiven, selbstgesteuerten Prozess zu begreifen. Durch das Verständnis der eigenen "Schaltzentrale" werden sie in die Lage versetzt, ihre Lernprozesse gelingend zu gestalten und ihre persönliche Handlungs- und Planungskompetenz nachhaltig zu steigern.