lörn Selbstlernstrecken » lörn Selbstlernstrecke: Deine digitale Design-Werkstatt. Scratch-Programmierung und Stop-Motion-Animation

Unterrichts­gegenstand
Digitale Grundbildung
Schulstufen
5 6 7 8

Beschreibung

Die Selbstlernstrecke vermittelt Schülerinnen und Schülern fundierte Kompetenzen in den Bereichen Informatik und Mediengestaltung. Der fachspezifische Fokus liegt auf der Vermittlung von informatischem Denken durch die visuelle Programmierumgebung Scratch sowie auf der kreativen Medienproduktion mittels Stop-Motion-Technik. Im Bereich der Programmierung erlernen die Schüler/innen die Anwendung zentraler Konzepte wie Variablen, Schleifen und bedingte Anweisungen. Sie analysieren bestehende App-Strukturen und setzen eigene interaktive Logiken um. Parallel dazu adressiert die Selbstlernstrecke die filmische Gestaltung: Lernende beherrschen den gesamten Prozess der Stop-Motion-Animation, vom Set-Aufbau bis zur digitalen Nachbearbeitung. Durch die Verknüpfung von technischer Logik und gestalterischer Praxis werden sie befähigt, digitale Werkzeuge nicht nur konsumierend, sondern als aktive Gestalter/innen für die Umsetzung eigener Visionen und komplexer Problemlösungen einzusetzen.

Anbieter
lörn Lernplattform GmbH
Lizenzen
Klassenlizenz
€ 4,00/Schüler
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Bestellungen im Marktplatz Lernapps können ausschließlich von Lehrpersonen getätigt werden, die zuvor im Bildungsportal durch die jeweilige Direktion freigeschaltet wurden.

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Informationen für Lehrende

Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Kenntnisse in:
- Informatische Modellierung (Computational Thinking): Durch die Arbeit mit Scratch erwerben die Lernenden ein tiefes Verständnis für Programmierlogik. Sie beherrschen den Einsatz von Variablen, Funktionen, Schleifen und bedingten Anweisungen (Wenn-Dann-Entscheidungen). Sie sind in der Lage, abstrakte Probleme in logische Einzelschritte zu zerlegen und diese in funktionierenden Code zu überführen.
- Medienproduktion und Technik: Die Schülerinnen und Schüler erlernen die professionelle Anwendung der Stop-Motion-Technik. Dies umfasst sowohl die technische Handhabung (Kameraführung, Beleuchtung, Softwarenutzung) als auch das Verständnis für die Inszenierung statischer Objekte zu flüssigen narrativen Sequenzen.
- Analyse und Konzeption: Die Lernenden entwickeln die Fähigkeit, digitale Anwendungen kritisch zu dekonstruieren. Sie verstehen die Architektur hinter Programmen und können auf dieser Basis eigene, strukturierte App-Konzepte entwerfen.

Übergreifende Kompetenzen (4K-Modell)
Zusätzlich zu den fachlichen Inhalten fördert der Kurs zentrale zukunftsorientierte Schlüsselkompetenzen:
- Kritisches Denken: Durch die Analyse bestehender Medieninhalte und Code-Strukturen hinterfragen die Schülerinnen und Schüler die Konstruktionsmechanismen digitaler Welten und erkennen die zugrunde liegenden Interessen.
- Kreativität und Gestaltungswille: Die Verknüpfung von technischer Logik mit künstlerischer Ausdrucksweise ermöglicht es den Schülerinnen und Schüler, eigene Visionen in interaktive Geschichten und Filme zu transformieren.
- Problemlösungskompetenz: Der iterative Prozess des Programmierens (Debugging) und der Set-Aufbau in der Stop-Motion-Animation schulen die Ausdauer und die Fähigkeit, komplexe Herausforderungen strukturiert anzugehen.
- Selbstwirksamkeit: Der „Creator-Ansatz“ führt zu einem sichtbaren digitalen Produkt. Dies stärkt das Vertrauen der Schülerinnen und Schüler in ihre eigene Gestaltungskraft und fördert den Übergang von passiven Konsument:innen zu aktiven Gestalter:innen der digitalen Gesellschaft.

Die Selbstlernstrecke „Deine digitale Design-Werkstatt“ gliedert sich in drei zentrale thematische Säulen, die den Schülerinnen und Schüler den Weg von der Analyse zur Produktion ebnen:

Informatische Grundlagen und Computational Thinking
Der Fokus liegt hier auf dem Verständnis der „Sprache der Apps“. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich intensiv mit den Wirkmechanismen hinter Benutzeroberflächen auseinander.
- Konzepte: Einführung in Variablen, Funktionen, Schleifen und logische Operatoren.
- Anwendung: Übertragung von theoretischem Wissen in die visuelle Programmierumgebung Scratch, um interaktive Abläufe eigenständig zu steuern.

App-Konzeption und Analyse
Dieser Schwerpunkt schlägt die Brücke zwischen Medienkritik und eigener Kreation. Die Schülerinnen und Schüler verbleiben nicht in der Rolle der Nutzer:innen, sondern nehmen die Perspektive von Entwickler:innen ein.
- Dekonstruktion: Analyse bestehender Anwendungen auf ihre logischen Bausteine.
- Planung: Strukturierte Skizzierung und Planung eigener App-Ideen als Vorbereitung für die technische Umsetzung.

Digitale Mediengestaltung und Stop-Motion-Produktion
In diesem Bereich wird die Verbindung von physischer Welt und digitaler Animation thematisiert. Es geht um die Beherrschung von Werkzeugen zur visuellen Erzählweise.

- Technik: Handwerkliche Grundlagen der Stop-Motion-Animation, einschließlich Set-Design, Beleuchtung und Bildfrequenz.
- Synthese: Einsatz digitaler Tools zur Belebung statischer Objekte, um komplexe Narrative filmisch umzusetzen.

Integrierte Projektarbeit: Die Design-Werkstatt
Als fächerübergreifender Schwerpunkt dient die Zusammenführung der technischen und kreativen Einzelkompetenzen.
- Produktion: Erschaffung eines finalen digitalen Produkts (z. B. eine interaktive Geschichte), bei dem Programmierlogik und mediale Gestaltung ineinandergreifen.
- Reflexion: Erleben der eigenen Selbstwirksamkeit durch den abgeschlossenen Prozess von der Idee bis zum funktionsfähigen digitalen Exponat.