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lörn Selbstlernstrecken » lörn Selbstlernstrecke: Stabile Gefühle. Die innere Welt verstehen und ausdrücken können

Unterrichts­gegenstand
Biologie und Umweltbildung
Schulstufen
5 6 7

Beschreibung

Die Selbstlernstrecke ist ein digitales Lernangebot zur Förderung der emotionalen Kompetenz und psychischen Resilienz für Schüler:innen. Fachlich fokussiert die Anwendung auf die Vermittlung psychologischer Basiskonzepte: Die Lernenden identifizieren und kategorisieren universelle Basisemotionen und erarbeiten Strategien zur Selbstregulation.
Ein Schwerpunkt liegt auf der körperlichen Verortung und Kanalisierung von Wut sowie dem konstruktiven Umgang mit Ängsten, insbesondere der Prüfungsangst. Durch methodische Vielfalt werden die Schüler:innen befähigt, ihre Innenwelt präzise zu verbalisieren. Die Selbstlernstrecke integriert Ansätze der Positiven Psychologie, indem sie die Ressourcenorientierung durch den Fokus auf Alltagsfreuden stärkt. Ziel ist die Ausbildung von Selbstregulationsmechanismen, die sowohl die individuelle Lernfähigkeit als auch die soziale Interaktion im schulischen Kontext stabilisieren.

Lizenzen
Klassenlizenz
€ 4,00/Schüler
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Bestellungen im Marktplatz Lernapps können ausschließlich von Lehrpersonen getätigt werden, die zuvor im Bildungsportal durch die jeweilige Direktion freigeschaltet wurden.

Bilder

Informationen für Lehrende

Die Selbstlernstrecke „Stabile Gefühle“ ermöglicht den Erwerb differenzierter Kompetenzen.

Fachliche Kompetenzen (Biologie und Umweltbildung)
Die Schüler:innen entwickeln ein fundiertes Verständnis für biologisch-psychologische Abläufe. Sie erwerben die Fähigkeit:
Regulierung: Emotionale Zustände als psycho-physiologische Prozesse zu begreifen und durch gezielte Strategien aktiv zu regulieren.
Erkenntnisgewinnung: Ein naturwissenschaftliches Experiment zur Selbstwahrnehmung selbstständig durchzuführen, zu dokumentieren und die Ergebnisse kognitiv zu durchdringen.
Fachsprache: Einen präzisen psychologischen Fachwortschatz aufzubauen, um die eigene Innenwelt über die Alltagssprache hinaus fachlich korrekt zu verbalisieren.

Übergreifende Kompetenzen (Gesundheitsförderung & Selbstkompetenz)
Im Bereich der überfachlichen Kompetenzen liegt der Fokus auf der Stärkung der Mental Health:

Selbstwahrnehmung und -regulation: Die Schüler:innen lernen, körperliche Signale (z. B. bei Wut) zu identifizieren und eigenverantwortlich Bewältigungsmechanismen anzuwenden.
Resilienz: Durch die Anwendung von Strategien gegen Prüfungsangst und die Ressourcenorientierung (Positive Psychologie) wird die psychische Widerstandsfähigkeit im Schulalltag nachhaltig gestärkt.

Förderung der 4K-Kompetenzen
Die Selbstlernstrecke fungiert als digitales Angebot für zukunftsrelevante Schlüsselqualifikationen:
Kritisches Denken: Analyse der Ursprünge und Wirkungen eigener Emotionen.
Kommunikation: Ausdrucksfähigkeit und Empathie durch das Verständnis universeller Basisemotionen.
Kreativität: Entwicklung individueller, schüler:innenzentrierter Lösungswege für emotionale Belastungssituationen.
Kollaboration: Die gesteigerte Selbstregulationsfähigkeit bildet die Basis für ein respektvolles Miteinander und eine konstruktive Konfliktkultur im Klassenverband.

Die Selbstlernstrecke „Stabile Gefühle“ gliedert sich in vier zentrale thematische Schwerpunkte:

Emotionale Alphabetisierung und Basisgefühle
Ein Kernbereich ist die Vermittlung eines differenzierten Emotionswortschatzes. Die Schüler:innen lernen, universelle Basisgefühle zu benennen und kognitiv einzuordnen. Dies entspricht dem Lehrplan-Konzept der Kommunikation, indem die Lernenden befähigt werden, ihre innere Welt präzise auszudrücken und Empathie durch das Verständnis universeller Emotionen zu entwickeln.

Psychosomatik und Regulation von Wut
Dieser Schwerpunkt verknüpft psychologische Inhalte mit dem Fachlehrplan Biologie und Umweltbildung. Die Schüler:innen lernen, Gefühle wie Wut körperlich zu verorten und die damit verbundenen physischen Signale zu analysieren. Darauf aufbauend werden konkrete Strategien zur Selbstregulation vermittelt, um Emotionen konstruktiv zu kanalisieren, statt von ihnen kontrolliert zu werden.

Resilienztraining bei Angst und Stress
Im Sinne des übergreifenden Themas Gesundheitsförderung adressiert die Selbstlernstrecke gezielt Belastungssituationen wie Prüfungsangst. Die Schüler:innen erarbeiten präventive Schutzfaktoren und Handlungsstrategien, um ihre psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Schulalltag stabil zu halten.

Basierend auf der Positiven Psychologie liegt ein Schwerpunkt auf der Fokussierung auf „kleine Freuden“ im Alltag. Methodisch wird dies durch das Thema Erkenntnisgewinnung ergänzt: Die Schüler:innen führen ein eigenes Experiment zur Selbstwahrnehmung durch und dokumentieren dieses. Dadurch wird eine wissenschaftliche Arbeitsweise mit der Reflexion emotionaler Prozesse verknüpft.